Raum zum Wachsen

14. Juni 2017

„Die grundlegende Problemstellung des Ortes mit dem Umgang der historischen Strukturen der Limonaie, liegt in der räumlichen Distanz zwischen dem Ortskern und den in die Landschaft gebetteten Limonaie, wodurch sie unzureichend öffentliche Aufmerksamkeit erfahren und in ihrem eigentlichen Charakter keine Beachtung finden. Die fortschreitende Privatisierung der raren Säulenwälder erstickt zukunftsorientierte und fundierte architektonische Aussagen.
Es verlangt eines dementsprechenden Lösungsansatzes, der die Limonaia ganzheitlich zurück in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, der Bewohner und der Touristen holt, ohne ihr eine künstliche Funktion aufzuzwingen.“

„Die räumlichen Eindrücke, die den Ursprungscharakter der Limonaia ausmachen, werden aufgegriffen, teils überspitzt und neu interpretiert. Dazu gehören nicht nur die hohen Säulen, sondern auch die Stufigkeit, die Filigranität und die Tragstrukturen des Daches. So entstehen, analog zur ursprünglichen Nutzung der Limonaia, neue Räume zum Wachsen eines sozialen Umfeldes ohne sie vollends zu überlagern.“