Masterthesis SoSe 2017

24. Juli 2017

SCHNEISE

Prolog

Die Forderung der Nachverdichtung in Metropolen ist als aktuelle Aufgabe zu werten. Flächenpotentiale bestehender infrastruktureller Verkehrsflächen finden jedoch selten Berücksichtigung. Ein Schallschutztunnel über der A1 in Köln wurde für 200 Millionen Euro errichtet mit dem Ergebnis, dass eine Grundbesitzer  die dadurch bedingte Wertsteigerung ihres Grundstücks für sich verbuchen konnten.

Die Schneise ist geblieben und ein großes Flächenpotential wurde nicht genutzt.

Aufgabe

Konzipieren Sie eine Bebauung über der A1, im Anschluss an den bestehenden Tunnel. Die Bebauung sollte der besonderen Situation des Ortes gerecht werden. Die Schneise grenzt westlich an ein bestehendes Gewerbegebiet. Dieses soll in nördlicher Richtung erweitert werden. Östlich Grenze die Schneise an ein gehobenes Wohngebiet. Die Unwirtlichkeit des Ortes offenbart sich durch Grenzen und Mauern. Die bestehende Grünschneise als Schallschutzpuffer wird selbst zur Schneise.

Das muss der Entwurf können:

  • Baulicher Schallschutz zwischen Gewerbe- und Wohngebiet
  • Baulicher Schallschutz zur A1
  • Integration der bestehenden Grünfläche in das neue Bebauungskonzept
  • Aufhebung der Grenze zum bestehenden Wohngebiet
  • Entwicklung einer auf die Besonderheit des Ortes eingehenden Bebauung

Die Nutzung ist abhängig vom Konzept und somit nicht vorgegeben.