SCHNEE VON GESTERN oder Ein Kajakzentrum für das Ötztal

12. Juli 2018

Der Wintersport alleine besitzt nicht mehr genügend Zugkraft, um auf Dauer die Wirtschaft der Region Oetz zu stabilisieren. Also will man sich nach anderen Möglichkeiten umsehen, wie mit der atemberaubenden Landschaft eine neue touristische und nachhaltige Attraktion geschaffen werden kann. Schon seit vielen Jahren schwärmen Kajakfahrer aus der ganzen Welt von den Wildwasserperlen in den Alpen. In oft selbst organisierten Reisen befahren sie die Flüsse im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich. Somit liegt es nahe, ein Zentrum zu entwickeln, das die Faszination und die Energie des Kajaksports bündelt, das zum Magneten und Anlaufpunkt für erfahrene Paddler und wasserbegeisterte Neugierige werden kann. Da es im Ort bereits eine etwas vernachlässigte Slalomstrecke für Kajakfahrer gibt und die „Adidas Sickline“ eine willkommene Werbewirksamkeit besitzt, soll in Oetz ein Kajakleistungszentrum entstehen, dass dazu dient, diesen Sport langfristig in der Region zu etablieren.

Für das neue Bauvorhaben wird ein ca. 150 x 50 Meter großes Grundstück am südöstlichen Ortsausgang ausgewiesen, das nördlich von der Hauptstraße, südlich von der Oetztaler Ache und der Slalomstrecke und westlich von einem kleinen Wanderparkplatz am jetzigen Ortsrand begrenzt wird.

Konzipieren und entwerfen Sie Ihre Vorstellung von einem Kajakleistungszentrum unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen räumlichen und landschaftlichen Situation. Das Zentrum soll folgende Aufgaben übernehmen:

  ein Ausbildungszentrum für bis zu 20 Sportler mit entsprechenden Material-, Schulungs- und Sporträumen, Unterkünften (auch für die Betreuer) inkl. Versorgungseinrichtungen (Selbstversorger)

  eine Kajakschule für Paddler aller Altersstufen mit und ohne Vorkenntnisse (angeboten werden mehrtägige Kurse inkl. Material, jedoch keine Unterbringung).

  ein Kajakshop mit Veranstaltung von Rafting-Touren

 

Mira Sophie Vitt

Lukas Richter

Alexandra Glaesner

Nicola Akua Stähler

 

Anna Sophie Wurm