T(raum)hof | Erste Kontakte

7. Mai 2013

Als der Begriff „T(raum)hof“ zum ersten Mal auf dem Stundenplan des 6. Semesters auftauchte, konnte man sich noch kein konkretes Bild über das Wahlmodul machen. Weil es aber einen ersten interessanten Eindruck  und vorallem neugierig machte, erschienen viele Studierende zur ersten Vorstellungsveranstaltung. Dort erzählte Frau Hanses von der Loreley-Grundschule in Köln. Sie stellte das Gebäude und seine Geschichte dar und erzählte von der Zusammenarbeit mit der Schule und deren Vorstellungen. Einen Hof zu gestalten gehört nicht zu den Standard-Aufgaben der Universität. Vor allem die Partizipation mit Kindern, Eltern und Lehrenden einer Grundschule spielte an der Uni so gut wie noch nie eine Rolle. Genau diese Aspekte machte die Aufgabenstellung so attraktiv. Zu Beginn des Projekts war noch nicht vorauszusehen, was alles auf uns zukommen würde.

Es begann mit einer Veranstaltung in der Grundschule. Das erste Zusammentreffen mit Schülern, Lehrern und Eltern diente zum einen dem Kennenlernen und zum anderen durften sich die Studierenden den Bestand genauer anschauen. Somit konnte sich jeder Beteiligte ein besseres Bild von der Aufgabe machen. Zusätzlich wurden den Studierenden anhand einer kurzen Präsentation die Wünsche und Ziele der Lehrer, Eltern und Kinder mitgeteilt.

Der zweite Termin diente der Planungswerkstatt. Dieser spielt in der Partizipation eine große Rolle. Hier wurden nur die Kinder in das Projekt miteinbezogen. DIe Studierenden bastelten und tauschten sich intensiv mit den Kindern aus der Loreleystraße aus. Der Schulhof wurde nach den Vorstellungen der Kinder anhand eines Modelles neu gebaut. Es war eine halbtätige Veranstaltung mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen. Die Kinder waren sehr engagiert und viele Studierende danach erschöpft. Hier fand Kommunikation auf einer ganz neuen Ebene statt. Manch einer vergaß wie voller Energie doch Kinder sind und wie anstrengend doch Partizipation sein kann. Gleichzeitig wissen wir jetzt aber auch, dass die Partizipation, also das Einbringen der Interessen aller Beteiligten, eine zukunftsweisende sehr wichtige Methode und ein sinnvolles Instrument  der Planung darstellt.